Eigenverbrauchsoptimierung für Photovoltaik.

Das grosse Wort im Zusammenhang mit einer PV-Anlage: Eigenverbrauchsoptimierung. Doch was ist Eigenverbrauch und warum soll ich ihn überhaupt optimieren? 

Wir zeigen Ihnen auf, wie der Eigenverbrauch gemessen wird und mit welchen Tools und Methoden dieser erhöht werden kann.

Eigenverbrauchsoptimierung bei einer Photovoltaikanlage

Was bedeutet Eigenverbrauch im Photovoltaikbereich?

Der Begriff Eigenverbrauch bedeutet, dass mit der Photovoltaikanlage produzierter Strom direkt durch den Anlageinhaber oder mit ihm in einer Gemeinschaft zusammengeschlossenen Parteien genutzt werden. Das ist wirtschaftlich sinnvoll, denn selbstgenutzter Solarstrom ist günstiger als jener aus dem Netz des Energieversorgers kostet.

Darum geht es auch in der Eigenverbrauchsoptimierung: möglichst viel des selbstproduzierten Sonnenstroms selbst verbrauchen. 

Die Kennzahlen der Eigenverbrauchsoptimierung.

Im Zusammenhang mit Eigenverbrauch kommen zwei Kennzahlen gehäuft vor, deren Bedeutung und Unterschied oft für Verwirrung sorgt.

Während die Eigenverbrauchsquote den Anteil des genutzten Solarstroms am erzeugten Strom misst, zeigt der Autarkiegrad den Anteil am gesamten Verbrauch. Beide sind unablässig, um die Eigenverbrauchsoptimierung zu messen. 

Eigenverbrauchsquote

Eigenverbrauchsquote

Ihr Anteil genutzter Sonnenenergie.

Die Eigenverbrauchsquote gibt den Anteil des erzeugten Solarstroms an, der direkt im Haushalt verbraucht statt ins öffentliche Netz eingespeist wird. Eine hohe Eigenverbrauchsquote zeigt eine effiziente Nutzung Ihres Solarstroms.

Autarkiegrad

Autarkiegrad

Wie unabhängig Sie vom Stromnetz sind.

Der Autarkiegrad zeigt, wie viel Prozent des gesamten Strombedarfs Sie durch den erzeugten Solarstrom decken. 

Arten der Eigenverbrauchsoptimierung.

Monitoring von Photovoltaiklösungen.

Alles im Blick: Produktion und Verbrauch direkt auf dem Smartphone.

Wie viel Strom Ihre PV-Anlage im Moment produziert und wie viel davon direkt genutzt wird, sehen Sie auch von unterwegs auf Ihrem Smartphone. Möglich machen das intelligente Messsysteme (Smart Meter).

Eigenverbrauchsoptimierung wird dadurch vereinfacht: Die Sonne scheint gerade am wolkenlosen Himmel? Dann läuft der Geschirrspüler – mit selbst erzeugtem Strom statt teurem Netzstrom.

Durch gezieltes Lastmanagement senken Sie Ihre Energiekosten und werden gleichzeitig unabhängiger vom Energieversorger. Die Resultate sehen Sie direkt in der Monitoring-App und das gute Gefühl, nachhaltig zu handeln, gibt es kostenlos dazu.

Lastenmanagement: Photovoltaikanlage optimal nutzen.

Die intelligente Nutzung und Steuerung des Stromverbrauchs, angepasst auf die aktuelle PV-Produktion, nennt sich Lastenmanagement. Ähnlich wie bei der Nutzung des Nachttarifs, wird bei einer eigenen PV-Anlage der Geschirrspüler während den Sonnenstunden laufen gelassen. Moderne Systeme erkennen eigenständig, wann genug PV-Strom verfügbar ist, senden eine Benachrichtigung ans Smartphone oder starten Geräte wie die Wärmepumpe sogar direkt. So steigt der Eigenverbrauch.

Stromspeicher sind eine Möglichkeit, dieses Lastenmanagement auf mehr Stunden auszudehnen und länger unabhängig vom Netz zu bleiben.

Energiemanagementsysteme (EMS)

Über Smart Meter erfassen Energiemanagementsysteme Verbrauch und Erzeugung in Echtzeit und steuern Verbraucher intelligent, sodass Strom genau dann verbraucht wird, wenn er produziert wird. So steigern Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage und profitieren gleichzeitig von einer höheren Unabhängigkeit vom Stromnetz.

Unsere Eigenverbrauchsberatung zeigt Ihnen, wie ein Energiemanagementsystem konkret zu Ihrer Anlage passt. Wir geben praxisnahe Empfehlungen, um den Eigenverbrauch zu optimieren und langfristig Kosten zu senken. Weitere Fachinformationen finden Sie bei Swissolar: Energiemanagement bei Photovoltaikanlagen.

Typische Verbraucher fürs PV-Lastmanagement

Nutzen Sie den Solarstrom zusammen mit anderen.​

Nicht alle können sich eine PV-Anlage aufs Dach montieren lassen. Genau dafür gibt es den Zusammschluss zum Eigenverbrauch – in unterschiedlichen Dimensionen.

Der Sinn und Zweck des ZEV ist es, zusammen den Eigenverbrauchsanteil zu erhöhen. Der Solarstrom wird dabei anteilsmässig an den Verbrauch an die Bezüger verkauft – zum Vorteilspreis gegenüber dem Netzpreis des Energieanbieters.

Das funktioniert mit dem klassischen ZEV hinter einem Hausanschlusskasten (zum Beispiel beim Mehrfamilienhaus) oder neu auch in der näheren Umgebung mit anderen Liegenschaften zusammen.

> mehr zum Zusammenschluss zum Eigenverbrauch

Zusammenschluss zum Eigenverbrauch: Schematische Darstellung der Unterschiede zwischen ZEV, vZEV und LEG
Schematische Darstellung der Unterschiede zwischen ZEV, vZEV und LEG.

Lassen Sie sich beraten.

Unsere Fachpersonen zeigen Ihnen auf, wie Sie Ihren Eigenverbrauch gezielt optimieren.